Wegen Hanf-Verfütterung verurteilt
Erster Schweizer wegen Hanf-Verfütterung verurteilt
Weil er seinen Schweinen und Hühnern Hanf verfütterte, ist ein Landwirt vom Kreisgericht Wil zu einer Busse von 500 Franken verurteilt worden. Das Gericht verfügte ausserdem die Einziehung von 500 Kilogramm beschlagnahmten Futters.
Er habe seinen Schweinen und Hühnern selbst angebauten Hanf verfüttert, weil dies für die Tiere gesund sei. Die Hühner hätten dank des Hanfs Eier mit dunklerem Dotter gelegt, bei den Schweinen hätten mehr Ferkel pro Wurf überlebt. Das Hanffutter habe die Fruchtbarkeit der Muttertiere gefördert. Auch schlafen dürfen Nutztiere nicht mehr auf Hanfeinstreu! Dafür auf Gitterrosten!