Rappaz am 24. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen
Montag, 29. Mai 2006Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ist nach einem 72-tägigem Hungerstreik am 24. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ist nach einem 72-tägigem Hungerstreik am 24. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
Los Angeles (pte/26.05.2006/10:05) - Der Rauch von Marihuana enthält einige sehr bekannte Karzinogene. Die Rauchinhaltsstoffe enthalten 50 Prozent mehr chemische Stoffe, von denen man weiß, dass sie Lungenkrebs verursachen. Ein einzelner Joint enthält vier Mal so viel Teer als eine reine Tabakzigarette - dennoch schneidet in einer großen Studie an mehr als 2.000 Probanden Marihuana deutlich besser ab, als herkömmliche Tabak-Zigaretten. Das gilt jedenfalls in dem Bereich, in dem es um die Gefahr einer Lungenkrebs-Erkrankung geht, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin Scientific American http://www.sciam.com.
Die Stadt Bern prescht in der Drogenpolitik vor: Sie will ein Projekt zum kontrollierten Verkauf von Cannabis lancieren, obwohl Bund und Kanton dagegen sind.
«Das ist illegal. Wenn die Stadt das umsetzt, verstösst sie gegen eidgenössisches Recht», sagt SVP-Stadtrat Erich Hess. Der Kanton Bern habe kürzlich ganz klar dargelegt, dass Abgabe und Verkauf von Cannabis nicht […]
Obwohl er seinen Milchkühen Drogenhanf verfüttert hat, ist ein 26-jähriger Bauer aus dem Thurgau frei gesprochen worden. Das Bezirksgericht Bischofszell hat den Freispruch mit dem Fehlen der rechtlichen Grundlage begründet.
Arnsberg den 57-Jährigen am Montag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Das Gericht stimmte zwar zu, dass die Droge Krebskranken helfen könne, Anbau und Verkauf seien aber weiterhin strafbar.
Rappaz, der sich seit Jahren für die Liberalisierung des Hanfanbaus einsetzt, befindet sich aus Protest gegen das Ermittlungsverfahren seit 56 Tagen im Hungerstreik. Am 26. April ist er deswegen ins Spital eingeliefert worden.
Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz» ab und verzichtet auf einen Gegenvorschlag.
Eine Indoor Growanlage wird von der Polizei geräumt am Schluss fallen auch noch ein paar Blüten für die Zuschauer an.