Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik

Rappaz, der sich seit Jahren für die Liberalisierung des Hanfanbaus einsetzt, befindet sich aus Protest gegen das Ermittlungsverfahren seit 56 Tagen im Hungerstreik. Am 26. April ist er deswegen ins Spital eingeliefert worden.

Bei einer früheren Untersuchungshaft blieb er bis zu seiner Entlassung im Hungerstreik insgesammt 72 Tage ein andermal 71 Tage.

Rappaz wurde im März in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird wegen illegalen Hanfhandels im grossen Stil sowie wegen Geldwäscherei ermittelt. Kommt es deswegen zur einer Verurteilung, riskiert er bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Er hatte angekündigt, dass er weder reanimiert noch künstlich ernährt werde wolle, sollte er ins Koma fallen. Laut seinen Ärzten ist sein Zustand momentan nicht beunruhigend.

Früherer Bericht: Hanfbauer kommt vor Gericht

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2 Antworten zu “Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik”

  1. ric sagt:

    hallo hanf blogger

    ich bin auch für eine legalisierung von hanf und cannabis in der schweiz, dennoch, was rappaz gemacht hat ist illegal, gehört bestraft.

    es ist doch wie mit der steuererklärung. wer hier an die grenzen geht, oder auch ab und an mal etwas drüber hinaus beim abziehen von beträgen, der wird leben gelassen. wer jedoch im grossen stil steuern betrügt wird verfolgt und bestraft. > richtig so, und rappaz wollte sich bereichern, gehört meiner meinung nach bestraft. rappaz ist doch kein gutes beispiel für eine legalisierung.

    warum ich so vehement für eine legalisierung bin möchte ich auch mal kurz darlegen. immer wieder wird hanf als einstiegsdroge verteufelt, dass ist aber bestimmt nicht so. ich kenne keinen kiffer der plötzlich das verlangen nach harten drogen hatte. nein vielmehr ist das umfeld der beschaffung das problem und macht hanf zur einstiegsdroge. dort wo heute die meisten leute hanf einkaufen gehen werden die peace von dealer vertrieben, welche öfters auch andere drogen konsumieren. der gemeine kiffer kommt immer öfter in kontakt mit leuten aus anderem milleu, leuten die andere drogen konsumieren und das ist das gefährliche. das kann hanf indirekt zur einsteigsdroge machen. würde der hanf aber freigegeben, an personen über 18 jahre und man könnte das grüne zeug irgendwo in shops kontrolliert kaufen, so hätte man die folgenden wesentlichen vorteile:

    1. klare trennung von harten und weichen drogen (knallharte repression gegen harte drogen wäre möglich)

    2. Hohe Steuereinnahmen durch legalen Verkauf von Hanf > Sicherung von hunderten von Arbeitsplätzen in Hanfgärtnereien

    3. Entrkriminalisierung der harmlosen Kiffer

    4. Jugendprävention (nur wer 18 Jahre alt ist kann im hanf shop sein gras kaufen, wer jedoch illegal an jüngere verkauft, oder meint er könne weiterhin auf der strass gras dealen soll hart bestraft werden. das wäre jugendschutz) - zudem müsste ein Teil der Steuereinnahmen in die Prävention fliessen.

    es ist mir klar… ich will hanf nicht gut reden… kiffen ist schädlich, kein thema, trotzdem muss es aus obigen gründen zu einer legalisierung kommen.

    politiker, kiffer und nicht kiffer dieser schweiz. öffnet die augen.
    ich habe fertig.
    ric

  2. Hanf Blogger sagt:

    Was hat Rappaz schon getan ein Produkt produziert das 500`000 Schweizer ab zu geniessen, wogegen nicht mal du etwas hast!
    Ich bin mir sicher das er alls skrupelloser Dealer viel mehr Kohle gemacht hätte. Aber nein er setzt sich für die Legalisation ein, das er das mit viel Herzblut macht zeigen nur schon die diversen TV Auftritte wo er unter anderem seine Hanffelder und Hanflager präsentierte und erzählt das er Haschisch einlagere!! Warum sollte er das machen wenn es Ihm nur um die Kohle ging?
    Zu deiner Aufzählung:

    Punkt 1 wollte er bestimmt erfüllen,
    Punkt 2 hat er bestimmt erfüllt, http://www.estv.admin.ch/data/mwst/d/praxis/pdf/hanf.pdf “Hanf unterliegt ungeachtet ob ilegal oder schädlich der MWST” von 2003 da gab es die ersten MWST Rückforderungen weil die Bauern zu hohen Geldbussen und Gewinnabgaben verdonnert wurden logisch wollten sie die MWST zurück! Man kann ja nicht auf ein ilegales Produkt Steuern verlangen oder doch!?
    Punkt 3 ja hat er erfüllt
    Punkt 4 bin mir sicher das er auch für den Jugendschutz ist,

    und jetzt gibt es noch
    Punkt 5 saubere gute Qualität das wollte er auch noch, kein sau starkes Indoor…

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