Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik
Rappaz, der sich seit Jahren für die Liberalisierung des Hanfanbaus einsetzt, befindet sich aus Protest gegen das Ermittlungsverfahren seit 56 Tagen im Hungerstreik. Am 26. April ist er deswegen ins Spital eingeliefert worden.
Bei einer früheren Untersuchungshaft blieb er bis zu seiner Entlassung im Hungerstreik insgesammt 72 Tage ein andermal 71 Tage.
Rappaz wurde im März in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird wegen illegalen Hanfhandels im grossen Stil sowie wegen Geldwäscherei ermittelt. Kommt es deswegen zur einer Verurteilung, riskiert er bis zu 20 Jahre Gefängnis.
Er hatte angekündigt, dass er weder reanimiert noch künstlich ernährt werde wolle, sollte er ins Koma fallen. Laut seinen Ärzten ist sein Zustand momentan nicht beunruhigend.
Früherer Bericht: Hanfbauer kommt vor Gericht
9. Mai 2006 um 03:07 | bearbeiten
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10. Mai 2006 um 01:06 | bearbeiten
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29. Januar 2012 um 12:32 | bearbeiten
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