Krebspatienten mit Cannabis versorgen 2 Jahre Haft

Mit selbst angebautem Marihuana hat ein Unternehmer aus Möhnesee in Nordrhein-Westfalen das Krebsleiden seiner Frau lindern wollen. Wegen der Cannabisplantage im Keller, und weil er Drogen an Angehörige weiterer Krebspatienten verkauft hatte, verurteilte das Landgericht Arnsberg den 57-Jährigen am Montag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Das Gericht stimmte zwar zu, dass die Droge Krebskranken helfen könne, Anbau und Verkauf seien aber weiterhin strafbar. Nach dem Tod seiner Frau hätten ihn Angehörige anderer Kranker angesprochen und um Hilfe gebeten. Deshalb habe er die Zucht im Keller nicht aufgegeben.Der Richter zeigte Verständnis dafür, dass der Mann seiner Frau helfen wollte. “Aber dass Sie nach ihrem Tod weitergemacht haben, stößt übel auf. Auch die Staatsanwältin gab sich verständnisvoll. “Die Droge scheint Krebskranken wirklich zu helfen”, sagte sie. Die Anklagevertreterin konnte auch nachvollziehen, dass die Kunden des 57-Jährigen anscheinend mehr genommen hätten als unbedingt nötig, um auch die “stimmungsaufhellende Wirkung” mitzunehmen. “Warum denn auch nicht”, sagte sie. mehr und noch mehr

ähnliche Beiträge

Eine Antwort zu “Krebspatienten mit Cannabis versorgen 2 Jahre Haft”

  1. Anonymous sagt:

    0

Kommentar schreiben

Angemeldet als . Abmelden »