Warnung vor Verunreinigungen von Cannabisprodukten
Cannabiskonsumenten berichten in der jüngeren Vergangenheit vermehrt über das Vorkommen von gesundheitsschädlichen Streckmitteln und Zusätzen in Cannabisprodukten auf dem illegalen Markt, inklusive Produkten aus niederländischen Coffee-Shops. Darauf wird auch in entsprechenden Foren im Internet und in den Hanf-Zeitungen hingewiesen. An dieser Stelle ist auch die gegenwärtige Gesetzeslage nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden zu kritisieren, die die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums erhöht, indem sie den Eigenanbau verbietet. Diese Situation ist in Deutschland vor allem fürSchwerkrankeunerträglich, die keinen Zugang zu Dronabinol aus der Apotheke haben. In den Niederlanden besteht wenigstens die Möglichkeit, dass Kranke Cannabis mit einem ärztlichen Rezept aus der Apotheke erhalten. Quelle Newsletter von: Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V.
Auch das Hanfjournal berichtete.
5. März 2007 um 11:16
Interessannteweise ist es sogar in Florida möglich Cannabis auf Rezept zu bekommen wenn es ein Arzt befürwortet - und da reden wir von Amerika.
In unserem Staat ist es einfach unmöglich pragmatische Gesetze zu machen die nicht von Lobbyvereinen bombardiert werden.
Schon alleine die unterschiedlichen Gesetze zu Cannabis in den Bundesländern sind eine Frechheit.
Diese Unsicherheit für den Konsumenten ist gewollt und daraus entsteht der Schwarzmarkt und die oben beschriebenen Probleme mit Verunreinigungen.
Testen lassen kann man das natürlich nicht in der nächsten Apotheke.
18. April 2007 um 11:18
Auch der Deutsche Hanf Verband hat sich intensiv mit dem Thema “Getrecktes Gras” beschäftigt. Als Ergebnis unserer Recherchen bieten wir auf unserer Webseite einen umfangreichen Aufsatz zum Thema, in dem wir die häufigsten Streckmittel und Verunreinigungen auf ihre Gesundheitsgefahren hin untersuchen.
Ausserdem haben wir eine Aktion des DHV-Protestmailers gestartet, die die Bundesdrogenbeauftragte wegen der Häufigkeit von verunreinigten Cannabisprodukten dazu auffordert, den Eigenanbau von Cannabis zu legalisieren.
Die Aktion steht unter dem Motto: “Stoppt den Chemiecocktail - Eigenanbau legalisieren!” Ihr könnt euch unter http://hanfverband.de/protestmailer/mitmachen_10.html daran beteiligen.