Warnung vor Verunreinigungen von Cannabisprodukten

4. Februar 2007

Cannabiskonsumenten berichten in der jüngeren Vergangenheit vermehrt über das Vorkommen von gesundheitsschädlichen Streckmitteln und Zusätzen in Cannabisprodukten auf dem illegalen Markt, inklusive Produkten aus niederländischen Coffee-Shops. Darauf wird auch in entsprechenden Foren im Internet und in den Hanf-Zeitungen hingewiesen. An dieser Stelle ist auch die gegenwärtige Gesetzeslage nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden zu kritisieren, die die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums erhöht, indem sie den Eigenanbau verbietet. Diese Situation ist in Deutschland vor allem fürSchwerkrankeunerträglich, die keinen Zugang zu Dronabinol aus der Apotheke haben. In den Niederlanden besteht wenigstens die Möglichkeit, dass Kranke Cannabis mit einem ärztlichen Rezept aus der Apotheke erhalten. Quelle Newsletter von: Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V.

Auch das Hanfjournal berichtete.

Pilotversuch für Cannabis-Verkauf in Bern

1. Juni 2006

Die Berner Stadtregierung erhält grünes Licht für die Prüfung eines Pilotversuches zum kontrollierten Verkauf von Cannabis. Das Stadtparlament hat einen Vorstoss der Grünen gutgeheissen. Ein solcher Versuch bräuchte bei der aktuellen Rechtslage eine Ausnahmeregelung des Bundes.

Das unverbindliche Postulat der Fraktion Grünes Bündnis/Junge Alternative fand mit 38 zu 22 Stimmen klare Zustimmung im Rat. Mit 43 zu 19 lehnte dieser gleichzeitig einen verbindlichen Vorstoss der SVP ab, welcher eine kontrollierte Hanfabgabe in Bern um jeden Preis verhindern wollte.

Viele Angebote der aktuellen Drogenpolitik seien aus Pilotprojekten entstanden, die sich als machbar und vernünftig erwiesen hätten. Man müsse Lösungen finden, wie Cannabiskonsumenten nicht unnötig kriminalisiert würden, um einen verträglichen Umgang mit der Situation zu erhalten, sagte Olibet. Quelle: espace.ch

Bern prüft verkauf von Cannabis

Bern prüft Verkauf von Cannabis

23. Mai 2006

Die Stadt Bern prescht in der Drogenpolitik vor: Sie will ein Projekt zum kontrollierten Verkauf von Cannabis lancieren, obwohl Bund und Kanton dagegen sind.

«Das ist illegal. Wenn die Stadt das umsetzt, verstösst sie gegen eidgenössisches Recht», sagt SVP-Stadtrat Erich Hess. Der Kanton Bern habe kürzlich ganz klar dargelegt, dass Abgabe und Verkauf von Cannabis nicht möglich seien, solange das Bundesgesetz nicht geändert werde.

Das kümmert die Stadt Bern nicht, wie jetzt in ihrer Antwort auf einen politischen Vorstoss klar wird: Der Gemeinderat will Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für den kontrollierten Verkauf von Cannabis prüfen. In einem Pilotprojekt soll Cannabis verkauft werden dürfen – sofern man sich an Regeln wie Werbeverbot, kein Verkauf an Minderjährige und die maximale Verkaufsmenge pro Tag hält.

«Das ist erfreulich», sagt Stadträtin Catherine Weber vom Grünen Bündnis. «Die Stadt übernimmt national einmal mehr eine Pionierrolle in der Drogenpolitik und lotet aus, was möglich ist.» Weber hatte das Pilotprojekt gefordert. Auch auf Bundesebene nimmt man den Versuch zur Kenntnis: «Ein solches Projekt ist sinnvoll», sagt FDP-Nationalrätin Christa Markwalder. «National haben wir die Hanf-Initiative eingereicht, jetzt müssen auch die Städte handeln.» Quelle: 20min

Russland Knast für Marihuana

23. März 2006

Russland Marihuana
Für sechs Gramm Marihuana hinter schwedische Gardinen
Der Besitz von Drogen wird härter geahndet – gehandelt wird trotzdem

Nur wenige Monate nach der Liberalisierung des Drogengesetzes kehrt die russische Politik zu alten repressiven Traditionen zurück. Bereits der Besitz von sechs Gramm Marihuana reicht nun für eine Gefängnisstrafe. Kritiker werten die Gesetzesnovelle als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Bürokratie. Während sie den kleinen Konsumenten hart treffe, werde die neue Regelung am blühenden russischen Drogenhandel hingegen wenig ändern. mehr

Auch in Italien ist im Februar ein hartes anti Kiffer Gesetz in kraft getreten!

Hanfgesetz abgelehnt

19. März 2006

Hanf
Der Grosse Rat hat am Donnerstag eine SVP-Motion, die ein Gesetz über den Anbau und Verkauf von Hanf verlangt, knapp mit 50 zu 48 Stimmen abgelehnt, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet.

SVP-Fraktionschef Jean-Luc Addor erklärte vor dem Rat, die Rechtsunsicherheit müsse in der Hanffrage endlich ein Ende haben. Hanf sei nicht nur eine Droge. Hanf diene auch als Ausgangsmaterial für andere Produkte. Die Bauern hätten dank dem neuen Gesetz klare Vorgaben, an die sie sich halten könnten.
Kantonale Gesetze zum Hanfanbau gibt es in den Kantonen Tessin und Baselland. Am Dienstag, 14. März wurde auch im Grossen Rat des Kantons Waadt eine Motion überwiesen, die ein Hanfgesetz verlangt. mehr

Gegen Unterhosen und Hasch

11. März 2006

Migros Werbung

Käthi Kaufmans Organisation protestierte gegen den Werbespruch „Jetzt können Sie die Unterhosen häufiger wechseln als die Frauen”. Die „billige und sexistische Werbung” halte sie für unentschuldbar und sei eine Aufforderung zur Untreue, schreibt Käthi Kaufmann. Sie rief zum Boykott gegen die Migros auf. Der Grossverteiler wurde daraufhin mit Protest-Post eingedeckt. Mit dieser Aktion schaffte es die fromme Familien-Frau bis in den Sonntagsblick und die Weltwoche. Sie machte dadurch die Migros-Unterhosen-Werbung erst richtig bekannt und zementierte aufs Neue das Image der humorlosen und verklemmten Christen. mehr

Alls neues Kampffeld suchte sich nun die fromme Käthi die Pro Jugendschutz Initiative.

Aktion gegen geplante Haschisch-Freigabe in der Schweiz

Auch sogenannt bürgerliche Politiker der CVP setzen sich immer mehr für eine freies Haschen ein. Ende nächsten Jahres dürfte es zur Volksabstimmung über die «Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums» kommen. Dagegen setzt sich die Arbeitsgruppe «Jugend und Familie» unter ihrer Präsidentin Käthi Kaufmann zur Wehr. Sie ruft dazu auf, Protestkarten an Politiker zu verschicken, und damit einer Gefährdung vor allem jugendlicher Konsumenten entgegenzuwirken. mehr

75 Mio Euro für Verfolgung von Cannabiskonsumenten

2. März 2006

DHV - ProtestMailer

Geld genug hat das Land Hessen. Immerhin gibt die Hessische Regierung jedes Jahr mindestens 75 Millionen Euro für die Verfolgung von Cannabiskonsumenten aus. Das ist rund 135 mal so viel wie für Präventionsmaßnahmen wo etwa 556000 Euro betragen!
Hier zum Protestmailer Was überlegtst DU noch Looooos!!!

Projugendschutz letzter Aufruf

1. Dezember 2005

134′239 Unterschriften 99.4%… haben die Initianten schon gesammelt

Sendet eure letzten Unterschriftsbögen bitte an:

Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität (PJgD)
Monbijoustrasse 17
CH-3011 Bern

Stand: Wir wollen unser Ziel von mindestens 135′000 gesammelten Unterschriften erreichen, deshalb sammeln wir mit voller Kraft weiter - In wenigen Tagen wird es soweit sein, denn es fehlt nicht mehr viel !

Nachtrag 7.12.2005

Geschafft :-)

135′000 mal ist die Initiative “Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz” unterschrieben worden, im Bescheinigungsbüro in Bern liegen bereits über 102′000 von den Gemeinden als gültig bescheinigte Unterschriften vor.


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