Die belgische Polizei hat die bislang grösste Cannabis-Plantage des Landes entdeckt. In einem Gewächshaus nahe der niederländischen Grenze fanden die Ermittler auf 10 000 Quadratmetern 30 000 bis 40 000 Cannabis-Pflanzen.Die Vernichtung der Pflanzen wird eine ganze Woche in Anspruch nehmen. Erst im Juli hatte die Polizei in der Provinz Limburg die bis dahin größte Cannabis-Plantage mit 15.000 Pflanzen entdeckt.
Cannabiskonsumenten berichten in der jüngeren Vergangenheit vermehrt über das Vorkommen von gesundheitsschädlichen Streckmitteln und Zusätzen in Cannabisprodukten auf dem illegalen Markt, inklusive Produkten aus niederländischen Coffee-Shops. Darauf wird auch in entsprechenden Foren im Internet und in den Hanf-Zeitungen hingewiesen. An dieser Stelle ist auch die gegenwärtige Gesetzeslage nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden zu kritisieren, die die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums erhöht, indem sie den Eigenanbau verbietet. Diese Situation ist in Deutschland vor allem fürSchwerkrankeunerträglich, die keinen Zugang zu Dronabinol aus der Apotheke haben. In den Niederlanden besteht wenigstens die Möglichkeit, dass Kranke Cannabis mit einem ärztlichen Rezept aus der Apotheke erhalten. Quelle Newsletter von: Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V.
Heute läuft ein neuer Prozess gegen den Hanfbauern Bernard Rappaz an. Diesmal drohen dem Walliser eine Million Franken Busse und der Staatsanwalt fordert 10 Jahre Haft. Es geht um die unglaubliche Menge von 50 Tonnen Hanf. Rappaz muss sich wegen Handels mit Marihuana verantworten. Quelle: 20min
Ein 26-jähriger Bauer, der die Milch von «bekifften» Kühen in Umlauf brachte, hat sich nicht strafbar gemacht. Das Obergericht des Kantons Thurgau hat in zweiter Instanz einen Freispruch des Bezirksgerichtes Bischofszell vom Mai dieses Jahres bestätigt.
Der Bauer, der den sogenannten «Buurehanf» mit einem THC-Gehalt von zwei Prozent anstatt der erlaubten 0,3 Prozent angebaut und bei den Behörden angemeldet hatte, machte Einsprache gegen die Strafverfügung. Er war der Meinung, dass der «Buurehanf» mit dem hohen THC-Gehalt in den Futterkrippen seiner Kühe nicht ein Gesetzesverstoss gewesen sei.
Quelle: Tagesanzeiger
Venray NL. Da staunten selbst erfahrene Polizisten, 26 fleissige Arbeiter traf die Polizei bei einer Razzia in einer Hanffabrik an. Bis unter die Decke stapellten sich 3200 Holzkisten in denen sich mehr als 150.000 Pflanzen befanden. Strassenwert rund 3 Millionen Euro.
Anbau und Handel von Hanf ist auch in den Niederlanden immer noch illegal, Coffeeshops werden geduldet.
Bilder und ein Video gibt es bei NewsWire
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Auf Hanf schlafen oder Hanf füttern ist verboten, doch Alk ist erlaubt. Aber schön haben es die Tiere auf dem Hof im Appenzellerland. Ob die Bierschweinchen echt auch Biertreber vom Appenzeller Hanfblütenbier bekommen? Bekäme ihnen sicher auch gut, ein Hanfschweinchen!
Obwohl die Futterration leicht alkoholhaltig ist, weisen die Tiere einen Promillegehalt im Blut von 0,0 aus.
Am 17. September 2001 ist der Fall CannaBioland am Strafgericht Sense das letzte Mal verhandelt worden. Damals hat dieses Strafgericht die vorliegende Überweisungsverfügung als nichtig erklärt und den Fall zur Neubeurteilung an die Untersuchungsbehörden zurückgewiesen.
Die beiden ehemaligen Partner von CannaBioland, Armin Käser und Jean-Pierre Egger, müssen sich nun im neuen Prozess wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, begangen von 1996 bis 2000, verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, grosse Mengen von Hanf als Betäubungsmittel angebaut und sie gewerbsmässig, also mit einem grossen Umsatz, verkauft zu haben.
Patrik Gruber ist nicht sicher, ob der Fall CannaBioland mit dem Urteil des Strafgerichts Sense zu Ende sein wird, vor allem, wenn die beiden Hauptangeklagten verurteilt werden. «Es geht den beiden ums Prinzip», ist er überzeugt. Wenn sie verurteilt würden, so würden sie seiner Meinung nach wohl alle gerichtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um ihren Grundsatz zu vertreten: dass sie nämlich keinen Drogenhandel betrieben haben, sondern im Gegenteil, alle Vorkehrungen getroffen haben, um Kiffer von ihrem Betrieb fernzuhalten. Quelle: Freiburger Nachrichten