Warnung vor Verunreinigungen von Cannabisprodukten

4. Februar 2007

Cannabiskonsumenten berichten in der jüngeren Vergangenheit vermehrt über das Vorkommen von gesundheitsschädlichen Streckmitteln und Zusätzen in Cannabisprodukten auf dem illegalen Markt, inklusive Produkten aus niederländischen Coffee-Shops. Darauf wird auch in entsprechenden Foren im Internet und in den Hanf-Zeitungen hingewiesen. An dieser Stelle ist auch die gegenwärtige Gesetzeslage nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden zu kritisieren, die die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums erhöht, indem sie den Eigenanbau verbietet. Diese Situation ist in Deutschland vor allem fürSchwerkrankeunerträglich, die keinen Zugang zu Dronabinol aus der Apotheke haben. In den Niederlanden besteht wenigstens die Möglichkeit, dass Kranke Cannabis mit einem ärztlichen Rezept aus der Apotheke erhalten. Quelle Newsletter von: Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V.

Auch das Hanfjournal berichtete.

Prozess gegen Hanfbauer Rappaz

3. November 2006

Heute läuft ein neuer Prozess gegen den Hanfbauern Bernard Rappaz an. Diesmal drohen dem Walliser eine Million Franken Busse und der Staatsanwalt fordert 10 Jahre Haft. Es geht um die unglaubliche Menge von 50 Tonnen Hanf. Rappaz muss sich wegen Handels mit Marihuana verantworten. Quelle: 20min

Buurehanf verfüttert Freispruch

28. Oktober 2006

Ein 26-jähriger Bauer, der die Milch von «bekifften» Kühen in Umlauf brachte, hat sich nicht strafbar gemacht. Das Obergericht des Kantons Thurgau hat in zweiter Instanz einen Freispruch des Bezirksgerichtes Bischofszell vom Mai dieses Jahres bestätigt.
Der Bauer, der den sogenannten «Buurehanf» mit einem THC-Gehalt von zwei Prozent anstatt der erlaubten 0,3 Prozent angebaut und bei den Behörden angemeldet hatte, machte Einsprache gegen die Strafverfügung. Er war der Meinung, dass der «Buurehanf» mit dem hohen THC-Gehalt in den Futterkrippen seiner Kühe nicht ein Gesetzesverstoss gewesen sei.
Quelle: Tagesanzeiger

Rappaz am 24. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen

29. Mai 2006

Sitten - Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ist nach einem 72-tägigem Hungerstreik am 24. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Der zuständige Walliser Untersuchungsrichter stellte ihn aber unter Hausarrest. Am Mittwochmorgen sei der Entscheid des Untersuchungsrichters gefällt worden, sagte der Anwalt von Rappaz der Nachrichtenagentur SDA. Nach dem Entscheid beendete Rappaz umgehend seinen Hungerstreik. Nach fast 60 Tagen Hungerstreik war er vor knapp zwei Wochen in das Inselspital in Bern eingeliefert worden.

Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik Hanfbauer kommt vor Gericht

Milchkühen Drogenhanf verfüttert

20. Mai 2006

Hanf KuhFreispruch für Hanf-fütternden Jungbauern
Obwohl er seinen Milchkühen Drogenhanf verfüttert hat, ist ein 26-jähriger Bauer aus dem Thurgau frei gesprochen worden. Das Bezirksgericht Bischofszell hat den Freispruch mit dem Fehlen der rechtlichen Grundlage begründet.

Gemäss Gerichtsurteil hat der Bauer aus Amriswil gegen kein Gesetz verstossen, als er seine Kühe letzes Jahr mit Hanf gefüttert hatte. Die gegen ihn ausgesprochene Busse von 500 Franken wegen Verstosses gegen das Lebensmittelgesetz und das Landwirtschaftsgesetz wird deshalb aufgehoben. Der Bauer wird mit 300 Franken entschädigt.

Zwar habe der Bundesrat die Verfütterung von Hanf an Kühe per 1. März 2005 verboten. Wegen einer Unsauberkeit bei der Anpassung eines Gesetzesparagrafen in der Futtermittelverordnung habe das Verbot bis Ende letzten Jahres aber nicht gegolten, sagte der Bezirksgerichtspräsident bei der Urteilseröffnung. Quelle: espace
Hier ein fall von einem Bauern der seinen Hühnern und Schweinen Hanf verfütterte.

Wegen Hanf-Verfütterung verurteilt

24. März 2006

Erster Schweizer wegen Hanf-Verfütterung verurteilt
Weil er seinen Schweinen und Hühnern Hanf verfütterte, ist ein Landwirt vom Kreisgericht Wil zu einer Busse von 500 Franken verurteilt worden. Das Gericht verfügte ausserdem die Einziehung von 500 Kilogramm beschlagnahmten Futters.
Er habe seinen Schweinen und Hühnern selbst angebauten Hanf verfüttert, weil dies für die Tiere gesund sei. Die Hühner hätten dank des Hanfs Eier mit dunklerem Dotter gelegt, bei den Schweinen hätten mehr Ferkel pro Wurf überlebt. Das Hanffutter habe die Fruchtbarkeit der Muttertiere gefördert. Auch schlafen dürfen Nutztiere nicht mehr auf Hanfeinstreu! Dafür auf Gitterrosten!

Nach dem Hanffütterungs verbot jetzt das Hanfeinstreu verbot.

27. Januar 2006

Handel mit Hanf-Einstreu gestoppt

Das Untersuchungsamt Altstätten hat einem Händler den Verkauf von Hanf-Einstreu untersagt. Der zuständige Untersuchungsrichter gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine entsprechende Mitteilung des “Vereins Schweizer Hanffreunde” (VSHF). Der Händler habe sich bereit erklärt, den Verkauf der Hanf-Einstreu einzustellen. Auf eine Beschlagnahmung habe man verzichtet, sagte der Untersuchungsrichter Michael Baumgartner. Der Händler habe eventuell die Möglichkeit, das importierte Produkt an die Lieferanten zurück zu geben.

Es handle sich um etwa 30 Paletten Hanf-Einstreu. Laut dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ist die Verwendung von Hanf-Einstreu für Nutztiere seit März 2005 nicht mehr erlaubt. Mit dem Verbot, Hanf-Einstreu für Nutztiere zu verwenden, wolle man verhindern, dass Milch durch den Wirkstoff THC verunreinigt werde. THC, das beim Konsum von Haschisch oder Marihuana seine berauschende Wirkung entfaltet, kommt auch in geringer Konzentration im Industriehanf vor.

Wie Baumgartner sagte, ist die Verwendung von Hanf-Einstreu gemäss BLW nur für Nutztiere verboten, nicht aber für Kleintiere wie zum Beispiel Zwergkaninchen. Deshalb könne man den Import von Hanf-Einstreu in die Schweiz nicht so einfach generell verbieten. Um offene Fragen rund um Hanf-Einstreu zu besprechen, traf sich am Freitag in Bern eine Delegation des Schweizerischen Raufutterverbands (SRV) mit Vertretern des BLW.

Da sollte man auch gleich alle Früchte sie könnten ja gären von der Fütterungsliste streichen! Und wieder/noch? sauberes Tiermehl an Pflanzenfresser verfüttern.

Hanfbauer kommt vor Gericht

15. Dezember 2005

Schweizer Hanfbauer kommt vor Gericht

Bernard Rappaz muss sich im nächsten Jahr vor dem Bezirksgericht von Martigny verantworten. Die Polizei hat 2001 bei einer Razzia in einem Gebäude der Valchanvre über 50 Tonnen Hanf konfisziert. Den Wert schätzt die Polizei auf 35 Millionen Franken. Weiter wurden auf dem Hof von Rappaz weitere 468 kg Hanfharz und Haschisch gefunden. Eine Strafe von 16 Monaten sass Rappaz schon früher wegen Hanfhandels ab.

Auch wenn es nach vielen Zeitungsartikeln so aussah als sei ein mega Schlag gegen eine Organisierte Drogenbande gelungen, war doch alles nur Inszeniert, die Firma bezahlte seit langem Mwst und andere Abgaben. Den Behörden war Valchanvre bestens bekannt und wurde lange toleriert!


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