28. Oktober 2006
Ein 26-jähriger Bauer, der die Milch von «bekifften» Kühen in Umlauf brachte, hat sich nicht strafbar gemacht. Das Obergericht des Kantons Thurgau hat in zweiter Instanz einen Freispruch des Bezirksgerichtes Bischofszell vom Mai dieses Jahres bestätigt.
Der Bauer, der den sogenannten «Buurehanf» mit einem THC-Gehalt von zwei Prozent anstatt der erlaubten 0,3 Prozent angebaut und bei den Behörden angemeldet hatte, machte Einsprache gegen die Strafverfügung. Er war der Meinung, dass der «Buurehanf» mit dem hohen THC-Gehalt in den Futterkrippen seiner Kühe nicht ein Gesetzesverstoss gewesen sei.
Quelle: Tagesanzeiger
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6. Juni 2006
Der für kommenden Donnerstag angesetzte Prozess gegen den Walliser Hanfbauern Bernard Rappaz wird verschoben. Rappaz und seine Anwältin verlangen unter anderem einen anderen Gerichtspräsidenten. Sie werfen dem Präsidenten Befangenheit vor.
Wie der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig mitteilte, lehnte der zuständige Beziriksrichter diese Forderung ab. Deshalb werde Rappaz’ Antrag nun von der nächsthöheren Instanz beurteilt. Bis dahin gebe er zum Fall keinen weiteren Stellungnahmen ab, so Elsig.
Rappaz hätte sich am Donnerstag vor dem Bezirksgericht Martigny wegen Drogenhandels verantworten müssen. Ihm und zwei Mitangeklagten wird der Handel mit Marihuana vorgeworfen. Bei einer Razzia im November 2001 hatte die Polizei 50 Tonnen Hanfblüten im Wert von 35 Mio. Fr. beschlagnahmt. Quelle: mzbern
Rappaz aus der Untersuchungshaft entlassen
Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik
Hanfbauer kommt vor Gericht
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