Prozess gegen Hanfbauer Rappaz

3. November 2006

Heute läuft ein neuer Prozess gegen den Hanfbauern Bernard Rappaz an. Diesmal drohen dem Walliser eine Million Franken Busse und der Staatsanwalt fordert 10 Jahre Haft. Es geht um die unglaubliche Menge von 50 Tonnen Hanf. Rappaz muss sich wegen Handels mit Marihuana verantworten. Quelle: 20min

Rappaz`s Prozess verschoben

6. Juni 2006

Der für kommenden Donnerstag angesetzte Prozess gegen den Walliser Hanfbauern Bernard Rappaz wird verschoben. Rappaz und seine Anwältin verlangen unter anderem einen anderen Gerichtspräsidenten. Sie werfen dem Präsidenten Befangenheit vor.

Wie der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig mitteilte, lehnte der zuständige Beziriksrichter diese Forderung ab. Deshalb werde Rappaz’ Antrag nun von der nächsthöheren Instanz beurteilt. Bis dahin gebe er zum Fall keinen weiteren Stellungnahmen ab, so Elsig.
Rappaz hätte sich am Donnerstag vor dem Bezirksgericht Martigny wegen Drogenhandels verantworten müssen. Ihm und zwei Mitangeklagten wird der Handel mit Marihuana vorgeworfen. Bei einer Razzia im November 2001 hatte die Polizei 50 Tonnen Hanfblüten im Wert von 35 Mio. Fr. beschlagnahmt. Quelle: mzbern

Rappaz aus der Untersuchungshaft entlassen
Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik
Hanfbauer kommt vor Gericht

Rappaz am 24. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen

29. Mai 2006

Sitten - Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ist nach einem 72-tägigem Hungerstreik am 24. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Der zuständige Walliser Untersuchungsrichter stellte ihn aber unter Hausarrest. Am Mittwochmorgen sei der Entscheid des Untersuchungsrichters gefällt worden, sagte der Anwalt von Rappaz der Nachrichtenagentur SDA. Nach dem Entscheid beendete Rappaz umgehend seinen Hungerstreik. Nach fast 60 Tagen Hungerstreik war er vor knapp zwei Wochen in das Inselspital in Bern eingeliefert worden.

Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik Hanfbauer kommt vor Gericht

Hanfbauer Rappaz im Hungerstreik

8. Mai 2006

Rappaz, der sich seit Jahren für die Liberalisierung des Hanfanbaus einsetzt, befindet sich aus Protest gegen das Ermittlungsverfahren seit 56 Tagen im Hungerstreik. Am 26. April ist er deswegen ins Spital eingeliefert worden.

Bei einer früheren Untersuchungshaft blieb er bis zu seiner Entlassung im Hungerstreik insgesammt 72 Tage ein andermal 71 Tage.

Rappaz wurde im März in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird wegen illegalen Hanfhandels im grossen Stil sowie wegen Geldwäscherei ermittelt. Kommt es deswegen zur einer Verurteilung, riskiert er bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Er hatte angekündigt, dass er weder reanimiert noch künstlich ernährt werde wolle, sollte er ins Koma fallen. Laut seinen Ärzten ist sein Zustand momentan nicht beunruhigend.

Früherer Bericht: Hanfbauer kommt vor Gericht

Hanfbauer kommt vor Gericht

15. Dezember 2005

Schweizer Hanfbauer kommt vor Gericht

Bernard Rappaz muss sich im nächsten Jahr vor dem Bezirksgericht von Martigny verantworten. Die Polizei hat 2001 bei einer Razzia in einem Gebäude der Valchanvre über 50 Tonnen Hanf konfisziert. Den Wert schätzt die Polizei auf 35 Millionen Franken. Weiter wurden auf dem Hof von Rappaz weitere 468 kg Hanfharz und Haschisch gefunden. Eine Strafe von 16 Monaten sass Rappaz schon früher wegen Hanfhandels ab.

Auch wenn es nach vielen Zeitungsartikeln so aussah als sei ein mega Schlag gegen eine Organisierte Drogenbande gelungen, war doch alles nur Inszeniert, die Firma bezahlte seit langem Mwst und andere Abgaben. Den Behörden war Valchanvre bestens bekannt und wurde lange toleriert!


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